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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juni 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Erbringung von Leistungen im Bereich Webdesign und Webentwicklung zwischen Florian Kohlhase, handelnd unter „Gravitywebz“ (nachfolgend „Auftragnehmer“), und dem Auftraggeber (nachfolgend „Kunde“). Abweichende Bedingungen des Kunden werden nur wirksam, wenn sie ausdrücklich schriftlich bestätigt wurden.

§ 2 Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrags ist die Konzeption, Gestaltung und/oder Entwicklung von Webseiten sowie damit verbundene Leistungen nach Maßgabe des jeweiligen Angebots. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.

§ 3 Angebot und Vertragsschluss

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein Angebot annimmt und der Auftragnehmer den Auftrag bestätigt (in Text- oder Schriftform, auch per E-Mail). Vor Beginn der Zusammenarbeit findet in der Regel ein unverbindliches und kostenloses Erstgespräch statt.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde stellt die für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte (z. B. Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten) rechtzeitig und in geeigneter Form bereit, soweit diese nicht ausdrücklich vom Auftragnehmer erstellt werden. Der Kunde versichert, dass er an den bereitgestellten Inhalten die notwendigen Rechte besitzt. Verzögert sich das Projekt aufgrund fehlender Mitwirkung des Kunden, verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend.

§ 5 Leistungszeit und Fristen

Angegebene Zeiträume zur Fertigstellung sind, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart, Richtwerte. Die Dauer richtet sich nach Umfang und Komplexität des Projekts. Für kleinere Webseiten ist mit etwa 3–4 Wochen zu rechnen.

§ 6 Abnahme und Korrekturen

Während des Projekts erfolgt eine laufende Abstimmung. Nach Fertigstellung wird die Leistung dem Kunden zur Abnahme vorgelegt. Im vereinbarten Umfang enthaltene Korrekturschleifen werden berücksichtigt; darüber hinausgehende Änderungswünsche können gesondert berechnet werden. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Kunde nicht innerhalb einer angemessenen Frist begründete Mängel anzeigt oder die Leistung produktiv nutzt.

§ 7 Vergütung und Zahlung

Die Vergütung ergibt sich aus dem individuellen Angebot. Sofern nicht anders vereinbart, kann eine Anzahlung zu Projektbeginn fällig werden; der Restbetrag wird nach Abnahme fällig. Rechnungen sind innerhalb der angegebenen Frist ohne Abzug zu begleichen.

§ 8 Nutzungsrechte

Mit vollständiger Bezahlung der vereinbarten Vergütung überträgt der Auftragnehmer dem Kunden die für den vereinbarten Zweck erforderlichen Nutzungsrechte an den erstellten Arbeitsergebnissen. Eingesetzte Fremdkomponenten (z. B. Schriftarten, Bilder, Software, Plugins) unterliegen den Lizenzbedingungen der jeweiligen Anbieter. Der Auftragnehmer ist berechtigt, das erstellte Projekt als Referenz zu nennen, sofern der Kunde dem nicht widerspricht.

§ 9 Gewährleistung

Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen mit der gebotenen Sorgfalt nach dem aktuellen Stand der Technik. Mängel werden nach Anzeige in angemessener Frist nachgebessert. Ein vollständiger Schutz gegen unbefugte Zugriffe Dritter (z. B. Hackerangriffe) kann nicht garantiert werden; die Sicherheit hängt auch von der laufenden Pflege und Aktualisierung durch den Kunden bzw. den Hosting-Anbieter ab.

§ 10 Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Für Datenverlust haftet der Auftragnehmer nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre.

§ 11 Laufzeit und Kündigung

Projektverträge enden mit der Abnahme der Leistung. Bei vereinbarten laufenden Leistungen (z. B. Wartung) gelten die jeweils vereinbarten Kündigungsfristen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort ist der Sitz des Auftragnehmers. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform.

Siehe auch: Impressum · Datenschutzerklärung

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